Lady Soul Blog current blog entry

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Schildkröten und der Naturschutz

Im Süden von Zakyntos gibt es die Lagana-Bucht, in der Schildkröten ihre Eier legen und die Tiere nach 20 Jahren zurückkommen, um die nächste Generation dort zu brüten.

Eigentlich ist auf allen Seekarten und Revierführern dieses Gebiet als Landschafts- und Wasserschutzgebiet ausgezeichnet. In den meisten Teilen darf deshalb nicht geankert werden. Dort, wo die Durchfahrt erlaubt ist, darf mit max. 6 Knoten gefahren werden und einige Strände sind nach Einsetzen der Dunkelheit zum Betreten verboten.

Das scheint hier aber niemanden zu stören. Die befreundete Segelyacht Sven mit Barbara und Helmut sowie wir waren scheinbar die Einzigen, die sich an die Geschwindigkeitsbegrenzung und Ankergebiete hielten. Als dann allerdings um 03:00 nachts die Strandparty der italienischen Kids losging, haben wir die Flucht ergriffen. Vermutlich auch die Schildkröten!

Dafür konnten wir dann bei Sonnenaufgang die Schiffswrackbucht im Nord-Westen von Zakyntos ganz für uns alleine besichtigen.
Location:
Ship Wreck-Bucht / Zakyntos

Vermutlich das teuerste Bootswasser

Bevor wir heute den Hafen von Zakyntos verlassen haben, wollten wir noch Wasser bunkern.

Was wir nicht wußten: egal wieviel Wasser benötigt wird, der Tankwagen verlangt immer EUR 30,00 !

Dazu kommen dann nochmal EUR 15,00 für den Liegeplatz. Hätten wir auch noch Strom genommen, hätte das ebenfalls EUR 5,00 gekostet. Glücklicherweise war unser Stromkabel zu kurz.

Vorher versuchte noch ein italienischer Motorbootfahrer, seinen quer im Hafenbecken und somit unter unserer Kette liegenden Anker aufzuholen. Ein spannendes Spektakel: wie ein wilder Stier fuhr er vor- und rückwärts, um meine Ankerketten rauszuziehen, bis endlich sein Haken unter meiner Kette hervorsprang. Mein Anker hielt glücklicherweise.
Location:
Zakynthos Hafen

Pera Pigadi

Die Ruhe nach dem Sturm!

Nach einer sehr unruhigen Nacht in Vathy mit ständig wechselnden Fallwinden aus West und Nordwest mit Spitzengeschwindigkeiten bis zu 30 Knoten haben wir uns als Refugium für die kleine Insel Pera Pigadi im Südosten von Ithaka entschieden.

An dem kleinen Pier lagen bereits 2 deutsche sowie ein französisches Segelschiff, deren Besatzungen auch sofort zum Anlegen an dem kleinen Kai herbeieilten.

Hier hatten wir endlich mal eine friedfertige und ruhige Nacht!

Na, dann kann's ja losgehen nach Zakyntos.
Location:
Pera Pigadi

Kiter- und Windsurferparadies im Norden Lefkas

Im Norden von Lefkas bläst regelmäßig nachmittags während des Sommers eine frische Brise aus Nord-West.

Hier treffen sich täglich Hunderte von Windsurfern und Kitern am Strand und praktizieren mit atemberaubender Akrobatik ihren Sport.

Es ist ein farbenfrohes Spektakel, dass wir uns nicht entgehen lassen konnten.

Stau auf dem Meer

Seit dem 8.8. ist wegen eines technischen Defekts der Brücke der Kanal von Lefkas nicht mehr stündlich sondern nur noch 4x am Tag befahrbar.

Viele Bootsfahrer lesen scheinbar die Navtex-Meldungen nicht und es kommt hier ganztägig zu Staus.

Wenn dann aber die Brücke aufgeht ( 06:00, 11:00, 16:00 und 21:00 ), geht's hier richtig zur Sache. Da glaubst Du, jeder will der erste sein!

Das Manövrieren scheint ja auch nicht jedermanns Sache zu sein. Der eine fährt dann auf einmal rückwärts, der nächste kreuzt das Fahrwasser.

Ein echtes Spektakel, nur gut, dass wir sicherheitshalber voll gefendert hatten :)
Location:
Lefkas Kanal

Ein Loblied auf meinen Rocna-Anker

Nach 2 Tagen ( und Nächten ) mit bis zu 8 Windstärken aus Nord-West, die wir in Lakka/Paxos abwetterten, wurde mir erst richtig bewußt, wie gut unser Anker ist! Wir durften die abendteuerlichsten Ankermanöver beobachten. Meist hielt der Haken der anderen Schiffe erst beim 3. oder 4. Versuch, bei manchen erst nach dem ca. 10. Versuch.

Die Seemannschaft ließ sich stark nach vertretenen Nationalitäten beurteilen. Erstaunlich schlecht schnitten dabei die Engländer ab. Einer bat mich, ob ich ihm beim Ausbringen der Heckleine behilflich wäre. Nachdem Nici und ich ca. 45 min. im Dingi warteten und der Engländer es nicht einmal schaffte, den Anker überhaupt auszubringen, geschweige denn festzufahren, haben wir dann aufgegeben, da trotz Wind die Sonnenbrandgefahr sehr hoch war.

Erstaunlich gut waren die Mitteleuropäer ( Deutsche, Österreicher und Schweizer ), die fast alle problemlos ihre Ankermanöver absolvierten. Am katastrophalsten waren unsere italienischen Freunde, die das Yachting definitiv nicht erfunden haben :)

Aber nochmal zu meinem Anker: der 20 kg Rocna-Bügelanker von Roschmarine in Holland begeistert mich. Bisher hat er nur 1 mal nicht auf Anhieb gegriffen, aber das war Felsboden! Bei dem schlechten Wetter hat sich mal wieder gezeigt, dass sich die Investition auszahlt.
Location:
Lakka-Bucht / Paxos

Unser Dingi ist weg ! ( von Nici )

Heute wollten wir zu einem anderem Platz innerhalb der Bucht von Lakka zum Ankern fahren.Papa sagt, ich soll ins Dingi und schon mal mit der Landleine warten.

Ich sagte, nein, das ist nicht mehr da.

Dann sahen wir das Dingi da so schön mitten in der Bucht schwimmen und der Motor vom Dingi war auch noch an. Wir waren ja schon so schön platziert, aber dann mussten wir wieder den Anker aufholen, um das Dingi zu holen.

Papa hat den Knoten nicht richtig gemacht!
 
Von Nici
Location:
Lakka-Bucht / Paxos
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