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Mein erster Unfall

Allerdings als Geschädigter!

Heute ist mir eine italienische Chartercrew beim Anlegemanöver mit dem Anker ins Schiff gedonnert und hat eine häßliche Schramme im Gelcoat hinterlassen. Zusätzlich hat er sich dann noch die Mooringleine in die Schraube gefahren. Bereits heute morgen beim Ablegen wollten sie die Mooring-Holleine mitnehmen. Fast hätten sie sich da schon die Reling weggerissen!

Seit wir hier in der Marina in Lefkas angelegt hatten, um die Motoren repariert zu bekommen, haben wir uns erst vom Schiff getraut, sobald sowohl steuer- als auch backbords bereits die Anlegemanöver abgeschlossen waren.

Ich habe selten soviele verunglückte Manöver gesehen. Erst gestern hatten wir einen Segler von unserer Mooring befreit, auf der er hängen blieb. Ständig gibt es hier Schrott!

Morgen können wir nun endlich wieder los und werden uns auf die Ankerplätze konzentrieren, in der Hoffnung, dass das dann etwas nervenschonender abgeht.
Location:
Lefkas Marina

Der Defektteufel hat mal wieder zugeschlagen

Beide Volvo-Penta-Motoren zeigen leichte Verschleißerscheinungen nach 600 Betriebsstunden.

In beiden Motorräumen ist Wasser. Die Steuerbordmaschine dreht nur noch max. 1.800 Umdrehungen pro Minute.

Allerdings ein Kompliment an den Volvo-Penta-Action-Service: 1/2 Stunde nach Ankunft in Lefkas war bereits ein Mechaniker vor Ort.

Erste Diagnose der Steuerbordmaschine: Simmerring und O-Ring der Wasserpumpe defekt.

Nachdem alle Dieselfilter ausgetauscht wurden, funktionieren die Maschinen wieder einwandfrei. Anscheinend hatte ich verunreinigten Diesel bekommen.

Noemi ist da!

Herzliche Grüsse aus Griechenland an Sonia und Mario zur Geburt von Noemi!

Da können wir uns die überglücklichen Großeltern Maria und Gianni vorstellen.

Alles Gute und viel Gesundheit wünscht die Crew der Lady Soul

Claudia, Nici und Claus

Eigene Ankerboje in der Schraube

Heute war ich mal wieder zu euphorisch. Beim Ankern im Hafen von Euphymia ( Kefalonia ) habe ich zuwenig auf die Leine der Ankerboje geachtet und Schwupps, schon war sie in der Steuerbordschraube.

Deswegen konnte dann natürlich auch der Anker nicht zum Grund, geschweige denn konnten wir Kette stecken.

Nach einigen Tauchgängen konnte ich das Problem jedoch lösen und der Anker hat sich eingegraben.

Zur Belohnung gehen wir jetzt was Essen!
Location:
Euphymia / Kefalonia

Kephalonia per Scooter

Es muß ja nicht immer per Schiff sein!

Heute war mal ein Ausflug mit Scootern angesagt, um das Landesinnere von Kephalonia zu erkunden.

Die Qualität der Scooter war allerdings unter aller Kanone. Beide hatten bereits über 33.000 km auf dem Buckel und das auf Griechenlands Strassen!

Sehr beeindruckend ist hier der unterirdische See von Mellisani, auch bekannt als die Höhle der Nymphen, durch die wir hindurchdurchgerudert wurden.

Am Abend hatten wir eine nette Happy Hour an Bord mit unseren englischen Nachbarn von der Lagoon 385S2 'Lady Caroline'. Clive, der Skipper und seine Frau Caroline sowie ihre Gäste Ian, Louise, Emma und Sophie waren sehr an unserer Broadblue interessiert, die zwar aus ihrer Heimatstadt Ipswich kommt, sie jedoch bisher nicht kannten. Natürlich gab es reichlich Small Talk rund um Katamarane.

Schildkröten und der Naturschutz

Im Süden von Zakyntos gibt es die Lagana-Bucht, in der Schildkröten ihre Eier legen und die Tiere nach 20 Jahren zurückkommen, um die nächste Generation dort zu brüten.

Eigentlich ist auf allen Seekarten und Revierführern dieses Gebiet als Landschafts- und Wasserschutzgebiet ausgezeichnet. In den meisten Teilen darf deshalb nicht geankert werden. Dort, wo die Durchfahrt erlaubt ist, darf mit max. 6 Knoten gefahren werden und einige Strände sind nach Einsetzen der Dunkelheit zum Betreten verboten.

Das scheint hier aber niemanden zu stören. Die befreundete Segelyacht Sven mit Barbara und Helmut sowie wir waren scheinbar die Einzigen, die sich an die Geschwindigkeitsbegrenzung und Ankergebiete hielten. Als dann allerdings um 03:00 nachts die Strandparty der italienischen Kids losging, haben wir die Flucht ergriffen. Vermutlich auch die Schildkröten!

Dafür konnten wir dann bei Sonnenaufgang die Schiffswrackbucht im Nord-Westen von Zakyntos ganz für uns alleine besichtigen.
Location:
Ship Wreck-Bucht / Zakyntos

Vermutlich das teuerste Bootswasser

Bevor wir heute den Hafen von Zakyntos verlassen haben, wollten wir noch Wasser bunkern.

Was wir nicht wußten: egal wieviel Wasser benötigt wird, der Tankwagen verlangt immer EUR 30,00 !

Dazu kommen dann nochmal EUR 15,00 für den Liegeplatz. Hätten wir auch noch Strom genommen, hätte das ebenfalls EUR 5,00 gekostet. Glücklicherweise war unser Stromkabel zu kurz.

Vorher versuchte noch ein italienischer Motorbootfahrer, seinen quer im Hafenbecken und somit unter unserer Kette liegenden Anker aufzuholen. Ein spannendes Spektakel: wie ein wilder Stier fuhr er vor- und rückwärts, um meine Ankerketten rauszuziehen, bis endlich sein Haken unter meiner Kette hervorsprang. Mein Anker hielt glücklicherweise.
Location:
Zakynthos Hafen
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